Zu meiner Advents- und Weihnachtszeit gehört das Lied von Rolf Zuckowski mittlerweile obligatorisch dazu. Und ich halte das selbstverständlich für sehr wichtig, richtig und gut mich rund um den 6. Dezember auf den heiligen Nikolaus und sein Wirken hinzuweisen.
Und dennoch bewegt mich das Lied mit seiner ganz eigenen Botschaft: Die Frage, die sich mir stellt lautet nicht: Welche Geschichte und welche Person ist wirklich wahr? Ich frage mich: Was oder wer macht wirklich glücklich?
Dabei geht es mir nicht um ein Glück, dass ich mit Geld oder anderen profanen Dingen erkaufe, sondern um das Glück, das im Innersten beseelt.
Und ist nicht das auch die Botschaft des heiligen Nikolaus von Myra, der durch sein Tun die Menschen, insbesondere die Kinder beseelt hat, ihnen ihre Seele, ihre Würde (zurück-)gegeben hat?
Und dann ist es doch zweitrangig, wer uns den Zauber dieser Zeit vermittelt, der Zeit, in der wir uns ja eigentlich auf ein ungleich größeres Fest vorbereiten: Auf die Geburt Jesu Christi, der Menschwerdung der Freude schlechthin.

Worauf es ankommt, das besingt der Weihnachtsengel in Rolf Zuckowskis Lied so treffend in seinen letzten Versen: „Doch es lässt nur den in sein Herz hinein, der es größer macht und sich selber klein, der bereit ist, selbst ein Kind zu sein, darauf kommt es an, Nikolaus und Weihnachtsmann!“