„Herr wir wissen nicht, wohin du gehst, wie sollen wir dann den Weg kennen?“Joh 14,5 Kurz nachdem Jesus, der um seinen nahenden Tod weiß, sich von seinen Jüngern verabschiedet hat, bekommt er diese Frage von Thomas, einem der zwölf, gestellt. Der Jünger Thomas kann sich weder vorstellen, wohin Jesus nach seinem Tod geht, noch wie er selbst ihm irgendwann an diesen Ort folgen soll. Ähnlich wie dem Jünger geht es uns auch manchmal: Wir können uns zum einen kaum vorstellen, wie es einmal sein wird in Gottes Herrlichkeit zu leben,zum anderen beschäftigt uns die Frage, wie wir dort eigentlich „hinkommen“. Jesus beantwortet die Frage, indem er sagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ Also ist Jesus unser Wegweiser, der uns durch sein Leben, seine Worte und Taten zeigt, wie das „Ziel“ ausschaut. Und der Glaube an ihn ist der Wegbereiter, der den Weg ebnet. Begeben wir uns auf den Weg, orientieren wir uns an Jesus und glauben an ihn, den an Weihnachten Mensch gewordenen Sohn Gottes.
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