Glaubenswoche 2009
echt gerecht?! In diesem Jahr wieder: Die Glaubenswoche der Jugend vom 9. bis 13. November. (Flyer download hier) Die Idee und das Ziel ist es, dass sich viele Jugendliche gleichzeitig in einer Woche methodisch mit einem bestimmten Thema ungezwungen spirituell auseinandersetzen können. Und mit Hilfe der Arbeitshilfe kann es jeder ohne viel Aufwand vorbereiten.
Im entspannten Rahmen, und vor allem selbst gestaltet und vorbereitet, sprechen Jugendliche über „Gott und die Welt“. Man muss nicht jeden Tag dabei sein, denn schon einmal dabei ist man ein Teil des großen Ganzen. Jugendarbeit braucht nicht nur Methoden und Formen, sondern besonders auch Inhalte und Herausforderungen zur vertiefenden Auseinandersetzung. Dazu bietet die Glaubenswoche gute Möglichkeiten.
In diesem Jahr das Thema "echt gerecht?!" Ob Platon oder Jesus, ob Aristoteles oder Kant – zu jeder Zeit wurde immer wieder neu eine grundsätzliche Frage leidenschaftlich erörtert: Was ist Gerechtigkeit?
Wir haben uns mit dieser Frage in der Vorbereitungszeit immer wieder beschäftigt und können / wollen mit dieser Arbeitshilfe keine angemessene Antwort geben. Vielleicht, weil es eine jener fundamentalen Fragen ist, für die es auch keine endgültige Antwort geben kann. Dennoch soll diese Arbeitshilfe der Versuch sein, sich dieser durchaus anspruchsvollen Frage zu nähern: Was ist Gerechtigkeit? Wo und wie erlebe ich den Umgang mit dieser Frage im Alltag? Wie sehr lasse ich mich betreffen von der Frage, was "gerecht" oder "ungerecht" ist? Welche Antworten habe ich auf diese Frage(n)?
"echt gerecht?!" – Das ist der ehrgeizige Versuch "Gerechtigkeit" in Gemeinde und Schule einmal zum Thema zu machen in einer Zeit, in der sie (unterschwellig) immer schon Thema ist: Bildung, Mindestlohn, Welthandel, Klimawandel, die gerechte Verteilung von Gütern oder auch die Auseinandersetzungen in Familie und Freundeskreis – hier geht es letztlich um die Frage, wie ein "gerechtes" Miteinander aussehen kann.
Vielleicht lässt sich mit dieser Arbeitshilfe die Welt nicht aus den Angeln heben. Aber wenn es gelingt, den Blick für die kleinen und großen Ungerechtigkeiten zu sensibilisieren, auf ungerechte Strukturen hinzuweisen, zum Nach- und Umdenken zu bewegen und schließlich kleine Schritte hin zu mehr Gerechtigkeit zu gehen – dann ist schon viel gewonnen! |
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