DIKO in Lünen




Du kannst entscheiden!

Die zweite Diözesankonferenz (Diko) der Kolpingjugend in diesem Jahr  hat am 08.11. und 09.11.2008 in Lünen bei Dortmund stattgefunden. Rund 50 Kolpingjugendliche machten sich am Samstagmorgen auf den Weg, um in Lünen dabei zu sein, mitzudenken, Entscheidungen zu treffen, Abzustimmen und nicht zuletzt auch, um die Interessen der Kolpingjugenden vor Ort zu vertreten. Keine leichte Aufgabe bei der Fülle an inhaltlichen Themen…

 

Gleich nach dem Abhandeln der Regularien, startete die Konferenz mit der kritischen Auseinandersetzung der Inhalte des Jahresberichtes. Dazu hatten die Delegierten die Möglichkeit sich nacheinander an vier von acht verschiedenen Diskussionsgruppen zu den einzelnen Themen (z. B. Verband verbindet, Begabungen entfalten, Mitten im Leben) des Jahresberichtes 2007/2008 des DLT und des DAK zu beteiligen. Nach rund 20 Minuten war eine Diskussionsphase abgeschlossen und die TeilnehmerInnen wandten sich an das nächste spannende Thema. Anschließend wurden die Ergebnisse der einzelnen Themengruppen dem großen Plenum vorgestellt.

 

Interessiert wurde auch die Präsentation des Schwerpunktthemas – Mitgliederkampagne - verfolgt, zu der auf der letzten Diko in Fröndenberg ein Initiativantrag verabschiedet worden ist. Einige Aktivitäten seien bereits angelaufen, so Diözesanleiter Dominik Kräling, jedoch müsse der Diözesanebene noch ein wenig Zeit eingeräumt werden. Dieses Thema muss mit größter Sorgfalt angegangen werden, wozu sich auch die Zeit genommen werden sollte. Neben Telefonaktionen und der Ausarbeitung eines Serviceheftes für die Kolpingjugenden vor Ort, kann aber bereits heute schon in der Diözesanstelle in Paderborn ein Infostand ausgeliehen werden, der verschiedene thematische Roll-Ups, Stehtische und passende Imageflyer beinhaltet.

 

Der Arbeitskreis: Jugend und Arbeitswelt, der die Aktion „Arbeitswild“ begleitet, hatte neben einer Präsentation der wichtigsten Eckpunkte des Spiels, sowie einem kleinen Ausblick, auch eine Aufgabe für die Daheimgebliebenen mitgebracht. Diese sollten vor Ort aktiv werden und eine Aktion unter dem Motto: „Arbeit ist…“ konzipieren und durchzuführen, welche eine möglichst große Öffentlichkeitswirkung besitz. Informiert wurden die Daheimgebliebenen durch ihre Delegierten auf der Diözesankonferenz.

 

Darüber hinaus wurde ein Feedback zu der Frage eingeholt, wie es mit der thematischen Ausrichtung des Arbeitskreises und der Auseinandersetzung mit dem Schwerpunktthema Jugend und Arbeitswelt, nach Arbeitswild weiter gehen könne. Klar ist, dass das Thema Jugend und Arbeitswelt auch zukünftig von Bedeutung für die Kolpingjugend Diözesanverband Paderborn bleibt.

Am Samstagabend wurde gemeinsam mit der Heimatgemeinde Herz-Jesu Lünen ein Gottesdienst gefeiert. Danach wartete ein ausgiebiges Abendessen auf die KonferenzteilnehmerInnen. Frisch gestärkt ging es zum Abendprogramm über, in dem sich Diözesanjugendpfarrer Stephan Schröder als pastorale Begleitperson, in der Rolle von James Bond, und Till Oster als Mitglied des Diözesanarbeitskreises, zunächst in einer kleinen Olympiade duellieren mussten, bevor sie gebührend aus ihren Ämtern verabschiedet wurden sowie der Abend in einer gemütlichen Party ausklingen konnte.

 

Am Sonntagmorgen stand mit den Wahlen noch ein sehr wichtiger Tagesordnungspunkt auf dem Plan. Das Amt der pastoralen Begleitperson als Mitglied der Diözesanleitung konnte nach der Verabschiedung von Stephan Schröder wieder neu besetzt werden. Hier sprach die Konferenz, Diözesanpräses Ansgar Wiemers vollstes Vertrauen aus.

 

Maria Weise-Emden und Thomas Pathmann kandidierten erstmalig für den Diözesanarbeitskreis. Beide wurden ebenso wie Tobias Köster, der in seinem Amt bestätigt wurde, durch die Konferenz in den Diözesanarbeitskreis gewählt.

 

Allen gewählten Personen gratulieren wir herzlich, wünschen ihnen alles Gute und viele kreative Ideen für die Diözesanebene der Kolpingjugend.

 

Nach intensiver Diskussion verabschiedete die Diözesankonferenz den Antrag zur Fortsetzung des Projektes der „I want to go to Nieheim“-Wochenenden für das Jahr 2009, das Bildungs- sowie Aus- und Fortbildungsangebot für Jugendliche und LeiterInnenrunden der Kolpingjugenden vor Ort.

 

Somit endete die Diözesankonferenz mit einem Durchweg positiven Fazit für die Kolpingjugend.

 

Wichtige Unterlagen zur Diözesankonferenz:

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